Eine Landingpage ist eine speziell gestaltete Webseite, auf die deine Besucher gelangen, wenn sie auf einen Link oder auf eine Werbeanzeige von dir geklickt haben. Auf dieser Landingpage bewirbst du dein 0 € Angebot und führst deinen Besucher ohne Ablenkung zu einer klar bestimmten Handlung und in dem Fall zur Anmeldung zu deinem Angebot.
Doch der Begriff Landingpage ist relativ verwirrend, denn du hörst das Wort für ganz unterschiedliche Seiten. Die Startseite heißt gerne mal Landingpage, die Angebotsseite ebenfalls und manchmal auch jede Unterseite, auf der jemand zufällig landet. Streng genommen stimmt das sogar, denn gelandet ist man schon irgendwo.
Im Marketing meint man mit einer Landingpage aber etwas ganz Bestimmtes: eine eigenständige Seite, auf der Besucher nach einem Klick aus einer Anzeige, einer Mail oder einem Beitrag landen und zu genau einer Handlung geführt werden.
Wofür brauchst du eine Landingpage?
Du brauchst eine Landingpage, damit sich Menschen für dein 0 € Angebot anmelden. Das kann zum Beispiel ein Webinar, eine Masterclass, eine Challenge, ein Lead-Magnet sein sowie eine Checkliste oder dein Newsletter. Auf der Landingpage findet dein potentieller Kunde alle Informationen, die es für eine (hoffentlich positive) Entscheidung braucht: Die Landingpage erklärt dein Angebot, stellt dich als Person vor, zeigt, warum dein Angebot die Lösung für das Problem ist und verdeutlicht das Ergebnis deines Angebots.
Warum ist eine Landingpage so wichtig?
Eine Werbeanzeige oder ein Link erzeugt zwar Aufmerksamkeit, hat aber noch niemanden dazu gebracht, sich anzumelden. Denn zwischen „das klingt interessant” und „das will ich” liegt eine Lücke, eine große Lücke. Und diese Lücke musst du mit Vertrauen, Expertise und Wissen füllen.
Jemand, der deinen Beitrag gelesen, deine Webseite aufgerufen oder auf einen Link von dir geklickt hat, kennt dich möglicherweise noch nicht oder nicht gut genug. Du musst ihn jetzt von dir und von deinem Angebot überzeugen und zeigen, dass du die Lösung für sein Problem bist. Eine Werbeanzeige oder die Erwähnung in einem Beitrag reicht dafür oft nicht. Damit dein potenzieller Kunde dir seine E-Mail-Adresse gibt, braucht er ein bisschen mehr, und zwar Vertrauen und das Wissen, dass du und dein Angebot die richtige Lösung sind.
Und genau das leistet deine Landingpage: Sie macht aus der Aufmerksamkeit einen Kontakt.
Wie du deine Landingpage gestaltest und welcher Inhalt dafür sorgt, dass sich deine Besucher anmelden, zeigen Nina Mamsch, Launch-Managerin, und ich dir in unserer 30-minütigen Masterclass „Die Landingpage, die dein Webinar füllt„.
Verstehe, wie deine Besucher nicht anders können, als sich dein Angebot zu holen.
Was ist der Unterschied zwischen Landingpage und Homepage?
Die Homepage ist die Startseite deiner Website und hat mehrere Aufgaben, als nur ein bestimmtes Angebot zu bewerben. Eine Landingpage hat dagegen nur ein Ziel: dein 0 € Angebot an deinen potenziellen Kunden zu bringen.
Das siehst du auch direkt am Aufbau. Auf der Homepage gibt es im Header eine Navigation, mehrere Angebote und gegebenenfalls einen Blog sowie eine Über-mich-Seite. Im Footer hast du dann auch alle möglichen Links vermerkt. Auf der Landingpage gibt es keine Navigation und im Footer stehen nur Impressum und Datenschutz. Weitere Ablenkungen gibt es dort nicht. Dein Besucher findet nur die Anmeldebutton.
Der Grund: Jeder zusätzliche Link ist eine Abzweigung weg von deinem eigentlichen Angebot und entfernt deinen potenziellen Kunden vom Anmeldebutton. Mit der Landingpage verfolgst du ein Ziel, nämlich dass dein Besucher die Entscheidung trifft, dein Angebot zu holen.
By the way: Mit Website ist übrigens die Summe aller deiner Seiten gemeint, also dein gesamter Internetauftritt. Die Landingpage kann ein Teil davon sein, so wie bei mir. Den Unterschied zwischen Homepage, Website und Webseite erkläre ich in meinem Artikel Wie kann ich meine Homepage bei Google sichtbar machen?
Was ist der Unterschied zwischen Landingpage und Salespage?
Auf einer Landingpage löst dein Besucher eine einfache Aktion aus: Er tauscht seine E-Mail-Adresse gegen einen Mehrwert für 0 € ein. Auf einer Salespage verkaufst du dagegen ein kostenpflichtiges Produkt, das oft im vierstelligen Bereich liegt.
Wer so viel Geld ausgeben soll, braucht deutlich mehr Überzeugung als bei einer 0 € Anmeldung. Deshalb ist eine Salespage deutlich umfangreicher und hat mehr Sektionen:
- Die Argumentation geht tiefer. Du erklärst ausführlich, warum dein Angebot die Lösung für das Problem ist.
- Die Leistungen stehen detailliert da, damit klar ist, was genau jemand für sein Geld bekommt.
- Du überwindest höhere Hürden, indem du Einwände aufgreifst und umkehrst.
- Du drehst Glaubenssätze um, die jemanden vom Kauf abhalten.
- Du brauchst deutlich mehr Kundenstimmen und weiteren Social Proof, denn wer viel Geld ausgibt, will sehen, dass es anderen geholfen hat.
Zusammengefasst ist eine Salespage deutlich länger und umfangreicher als eine Landingpage und verlangt auch von dir mehr Aufwand.
Was kostet eine Landingpage?
Die Kosten hängen davon ab, ob du die Landingpage selbst bauen und mit Text füllen möchtest oder ob das jemand für dich übernehmen soll.
Was kostet es dich, wenn du die Landingpage selbst baust und schreibst?
Wenn du alles selbst übernehmen möchtest, brauchst du einen Hosting-Anbieter. Dort bekommst du eine Domain und Webspace und über diesen Webspace installierst du das System, mit dem du deine Seiten baust. Ich bin beispielsweise bei All-inkl und zahle aktuell 7,95 € im Monat. Dort nutze ich das System WordPress und WordPress kostet mich in dem Fall keinen Cent, das ist beim Hoster mit dabei.
In diesem Fall beachte bitte auch noch deine eigene Arbeitsleistung. Auch wenn du in dem Moment dir keinen eigenen Stundenlohn zahlst, kannst du wiederum diese Zeit nicht in Kundenarbeit investieren.
Außerdem solltest du auch auf eine Sache achten: Hol dir am besten keinen Anbieter, der nur Landingpages anbietet. Willst du später doch eine Website haben, ist es optimal, wenn du auf dem aufbauen kannst, was du schon hast. Deswegen empfehle ich dir ein vollständiges System, das für Landingpages und für Websites geeignet ist, und da kann ich dir WordPress wärmstens empfehlen.
Was kostet es, wenn du die Landingpage schreiben lässt?
Für eine kleine Landingpage, zum Beispiel für eine Newsletter-Anmeldung oder einen Lead-Magneten, kannst du mit 400 bis 600 € rechnen. Ist die Landingpage umfangreicher, weil du ein Webinar oder eine Challenge anbietest, liegen die Preise bei etwa 700 bis 800 € netto.
Was kostet es, wenn du deine Landingpage schreiben und bauen lässt?
Das hängt vom Anbieter ab, aber hier bewegst du dich im vierstelligen Bereich. Für eine vernünftige Landingpage solltest du mit mindestens 1.000 bis 2.000 € rechnen, je nachdem, wie umfangreich sie sein wird.
Häufige Fragen zur Landingpage
Brauche ich eine Landingpage, wenn ich schon eine Website habe?
Ja, denn deine Website und deine Landingpage haben unterschiedliche Aufgaben. Auf deiner Website informierst du über alles, was du anbietest. Die Landingpage dagegen führt deine Besucher zu einer einzigen Entscheidung, nämlich zur Anmeldung für dein 0 € Angebot. Sie ist ein Teil deiner Website und kann über sie erreicht werden.
Brauche ich für jedes 0 € Angebot eine eigene Landingpage?
Ja, denn eine Landingpage hat genau ein Ziel. Wenn du ein Webinar, einen Lead-Magneten und einen Newsletter anbietest, bekommt jedes dieser Angebote seine eigene Seite. Würdest du alle auf einer Seite bewerben, müssten sich deine Besucher erst entscheiden und genau das willst du ihnen abnehmen.
Kann ich meine Landingpage auch für Google optimieren?
Ja, das geht. Zu dem Aufbau und dem Text der Landingpage kommt zusätzlich die Keywordsuche und Intergrierung dieser. Die Grundlagen dafür zeige ich dir in meinem 0 € SEO-Cheat-Sheet.
Wie kommen Besucher auf meine Landingpage?
Über einen Link und der kann an ganz verschiedenen Stellen stehen. Das kann ein Beitrag auf LinkedIn, eine Weiterleitung auf deiner Website, dein Newsletter oder eine Werbeanzeige sein. Wichtig ist, dass der Link direkt auf die Landingpage führt und nicht auf deine Startseite. Sonst muss dein Besucher erst suchen und viele suchen eben nicht. Sie verschwinden stattdessen.
Was gehört in den Footer?
In deinen Footer gehören nur dein Impressum und deine Datenschutzerklärung, mehr nicht. Beides muss auch auf einer Landingpage gut erreichbar sein. Das ersetzt keine Rechtsberatung.
Was gehört auf eine Landingpage?
Dein Besucher muss verstehen, was er bekommt, warum es für ihn die Lösung ist und warum er dir vertrauen kann. Und er braucht eine klare Möglichkeit, sich anzumelden. Wie du das aufbaust und was du konkret schreibst, damit sich die passenden Menschen angesprochen fühlen zeigen wir dir in der Masterclass.
Hier geht es zur Landingpage der Masterclass „Die Landingpage, die dein Webinar füllt.„


