So gehst du vor
Die Antwort auf die Frage „Wie finde ich die richtigen Keywords für meine Website?“ findest du nicht in irgendeinem Keyword-Tool. Die Antwort können dir nur deine Wunschkunden geben. Denn erst wenn du weißt, was sie tatsächlich suchen und bei Google eingeben, kannst du mit einem Tool prüfen, wie oft diese Begriffe eingegeben werden und wie du sie in deine Texte einbaust.
Wieso ein Keyword-Tool nicht deine erste Anlaufstelle ist
Wenn es um Keywords geht, denken die meisten, dass ihnen ein Tool die Antwort des Rätsels gibt. Aber ein Tool zeigt dir erst dann etwas Brauchbares, wenn du selbst weißt, wonach du überhaupt suchen sollst.
Ein Tool erfindet keine Suchbegriffe. Es bestätigt nur, ob die Begriffe, die du eingibst, auch tatsächlich gesucht werden. Also bevor du irgendetwas in die Keyword-Tools eingibst, musst du erstmal eine richtige Vorarbeit leisten.
Wie du herausfindest, welche Keywords überhaupt infrage kommen
Bevor du überhaupt ein Tool öffnest, überlege dir: Welche Fragen haben deine Kunden und was tippen deine Wunschkunden in die Google-Suche ein, wenn sie für ihr Problem die Lösung suchen? Oder noch besser ausgedrückt: Was geben sie ein, damit sie dein Angebot finden?
Und damit du wirklich die richtigen Fragen hast, empfehle ich dir diese Quellen:
- Sprich mit ehemaligen oder aktuellen Kunden und frage, wie sie nach einer Lösung gesucht haben.
- Schaue dir Anfragen, E-Mails oder Nachrichten deiner Kunden an, wie drücken sie sich aus und was haben sie dich während der Zusammenarbeit gefragt?
- Starte eine Umfrage über LinkedIn oder über deinen Newsletter
- Durchforste Foren wie Reddit oder Amazon-Rezensionen von Produkten durch, die deinem Angebot entsprechen (eine wahre Fundgrube)
- Lies deine eigenen Testimonials durch. Deine Kunden geben dir deine Antworten 😉
Merk dir: Ein Keyword-Tool liefert dir Zahlen zu Begriffen, die du bereits im Kopf hast. Die Begriffe selbst kommen aus deinem Verständnis für deine Zielgruppe.
Aus diesen Quellen bekommst du keine fertigen Keywords, sondern die Sprache deiner Kunden. Und das ist das A & O deiner Arbeit. Du musst wissen, wie sich deine Zielgruppe ausdrückt, damit sie dich finden. Also schreib dir die Formulierungen auf, die immer wieder auftauchen. Genau die tippst du gleich in den Keyword-Planer ein.
Welches Tool hilft dir, Keywords für deine Website zu finden?
Jetzt weißt du, welche Fragen deine Kunden vor der Zusammenarbeit mit dir haben. Also musst du nun herausfinden, welches Keyword-Tool für dich am besten ist.
Und es gibt wirklich viele Tools – doch am Anfang reicht wirklich ein kostenfreies Tool aus. Ich empfehle den Keyword-Planer über das Google Ads Konto.
Also richte dir ein Google-Ads-Konto ein. Eine Werbeanzeige musst du dafür nicht schalten und auch kein Geld ausgeben.
So findest du im Keyword-Planer die Keywords für deine Website
Als Erstes erstellst du dir ein Google Ads Konto und durchläufst den Registrierungsprozess. Danach gehst du auf „Tools“, auf „Planung“ und dort findest du den Keyword-Planer.
Und weil du neue Begriffe entdecken willst, wählst du „Neue Keywords entdecken“ und gibst die Suchbegriffe ein, die du dir notiert hast.
Wie finde ich die Suchbegriffe, die am Ende wirklich eingegeben werden?
Die Fragen deiner Kunden liegen nun neben dir. Also beginne Begriffe einzugeben und schaue, wie oft die Begriffe eingegeben werden und wie viel Konkurrenz sie haben.
Du suchst die Begriffe, die einen geringen Wettbewerb haben aber ein ordentliches Suchvolumen haben. Aber Achtung, das Keyword ist nur stark und geeignet für deine Website-Texte, wenn es auch wirklich zu deinem Angebot passt.
Denn du integrierst keine Keywords, die zwar viele suchen, aber nur wenige von deinen Wunschkunden. Dein Ziel: Die richtigen Kunden anziehen, damit du nur passende Anfragen über deine Website erhältst.
Mein Geheimtipp: So sicherst du dir passende Anfragen
Neben naheliegenden Keywords wie „Gesundheitscoaching“, „Visagistin“ oder „Versicherungsmakler“ lohnt sich der Blick auf Longtail-Keywords. Das sind längere, spezifischere Suchphrasen aus mehreren Wörtern.
Als Beispiel: Du bist Resilienztrainerin. Deine Kunden schlafen aufgrund ihres Stressniveaus schlecht und suchen ggf. nach Tipps für einen besseren Schlaf. Schaue doch mal unter dem Begriff „besser schlafen“, was du da nicht alles vom Keyword-Planer vorgeschlagen bekommst.
Und Longtail-Keywords werden zwar seltener gesucht als ein einzelnes Hauptwort, dafür filtern sie viel genauer. Und genau das ist der Punkt bei Texten, die suchmaschinenoptimiert geschrieben werden:
Es geht nicht darum, möglichst viele Menschen auf deine Seite zu holen, sondern die richtigen, also deine Wunschzielgruppe. Wenn ein Longtail-Begriff sehr gut zu deinem Angebot passt, hast du außerdem oft einen Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz, weil die diesen Begriff kaum nutzt.
Achtung: Verfolge nicht automatisch die Begriffe mit dem höchsten Suchvolumen. Ein Longtail-Keyword mit weniger Suchanfragen, das exakt zu deinem Angebot passt, bringt dir am Ende die passenderen Anfragen.
Häufige Fragen zu Keywords für deine Website finden
Brauche ich ein Werbebudget, um den Google Keyword-Planer zu nutzen?
Nein. Du brauchst nur ein Google-Ads-Konto, musst dafür aber keine Kampagne schalten oder Geld ausgeben.
Was sind Longtail-Keywords?
Längere, spezifischere Suchphrasen aus mehreren Wörtern. Sie werden seltener gesucht als kurze Hauptbegriffe, bringen dir aber genauer die Zielgruppe, die tatsächlich zu deinem Angebot passt.
Wie kann ich die richtigen Keywords für meine Website finden?
Indem du dir überlegst, was deine Wunschkunden für Fragen haben und nach was sie googeln, wenn sie das Problem lösen möchten. Das Tool bestätigt danach nur noch, ob und wie oft dieser Begriff gesucht wird.
Wie finde ich Themen für meinen Blog?
Die gleiche Recherche liefert dir übrigens nebenbei Themen für deinen Blog. Denn in einem Blogbeitrag beantwortest du am besten genau die Fragen, die deine Wunschkunden ohnehin schon googeln. Bei der Resilienztrainerin wäre das zum Beispiel ein Beitrag mit Tipps für besseren Schlaf.
Und wieso Blogartikel so wichtig für dein Business sind, erkläre ich dir in meinem Blogartikel: Warum sind Blogartikel so wichtig für dein Business?
Wie geht es weiter für dich?
Du willst nicht nur wissen, wie du Keywords für deine Website findest, sondern auch, wie du sie in Texte verwandelst, die bei Google gefunden werden und dir passende Anfragen bescheren? Genau dafür habe ich mein SEO-Cheat-Sheet gebaut. Hol es dir hier für 0 € und lerne, wie du deine Texte so schreibst, dass deine Website dein Akquise-Kanal wird.
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